Bremerhavener Festival gegen Rassismus 

Über uns

Seit mehreren Jahren haben wir gemeinsam mit anderen Jugendorganisationen das Festival “Bunt statt Braun” organisiert. Damit wollten wir mit Musik und Workshops ein Zeichen gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und Nazis setzen. Unter dem Namen “UNITED WE STAND – FESTIVAL GEGEN RASSISMUS” findet es nun seit 2017 jährlich im Haus der Jugend statt.

Warum das Alles?

Wir sehen überall auf der Welt ein Erstarken von rechten Parteien und Strukturen. Auch in Deutschland ist Alltagsrassismus und Nationalismus leider immer noch in der Gesellschaft vorhanden, beziehungsweise auf dem Vormarsch. Rechte Hetze wird immer salonfähiger, Menschen, die sich dagegen positionieren, als „Gutmenschen“ oder Spinner betitelt. Dieser Entwicklung wollen wir entgegenwirken.

Das wollen wir als jugendliche Bremerhavener*innen im Rahmen des United-We-Stand-Festivals, bei dem sich durch Musik, Workshops und politische Vorträge gegen Rassismus und für Gleichberechtigung engagiert werden soll. Dabei werden wir auch Probleme wie Kinderarmut und Inklusion, bei denen wir in Bremerhaven dringenden Handlungsbedarf sehen, nicht unter den Tisch fallen lassen. Das United-We-Stand-Festival setzt sich explizit gegen Rassismus und Nationalismus und für Integration, Gleichstellung und Gleichwertigkeit aller Menschen ein. Dabei werden die Probleme nicht als einzelne betrachtet. Wir sehen einen Zusammenhang zwischen ihnen und unserem Gesellschafts- und Wirtschaftssystems, das aus ständiger Konkurrenz der Menschen untereinander besteht.

Organisieren gegen den Rechtsruck 

Wir als Kinder- und Jugendverband bieten Kindern und Jugendlichen dauerhafte Strukturen, in denen sie eine Stimme bekommen, ihr Engagement etwas bewegt und solidarischer Umgang miteinander gelernt und gelebt wird. So kann nicht nur das Abfangen von Jugendlichen durch rechte Hetzer verhindert werden, sondern ihre sozialen und gesellschaftlichen Probleme ernst genommen werden. Diese Strukturen, sowie das Festival, sind unserer Ansicht nach unverzichtbar, um allen zu zeigen, dass ein alternativer, solidarischer Umgang miteinander möglich ist.